skiing - symphony - family - thuringian forest (with former university colleagues) - christmas markets - irish pub - taking a walk (eh in jena) - green - berlin - trains - honesty - soccer - support - despondence - tiredness - hope - energy - gesundbrunnen - interviews - disappointments - snow - hosting - coen brothers - seaside - laptops - tests (frankfurt school of finance and management) - byronic heroes - smartphones and their quality - (plastic) flowers - friends
Mittwoch, 30. Dezember 2009
30 terms and definitions - one year
Donnerstag, 24. Dezember 2009
while you see a chance
Stand up in a clear blue morning until you see what can be
Alone in a cold day dawning, are you still free? can you be?
When some cold tomorrow finds you,
when some sad old dream reminds you
How the endless road unwinds you
While you see a chance take it, find romance fake it
Because it’s all on you
Don’t you know by now no one gives you anything
Don’t you wonder how you keep on moving
one more day your way
When there’s no one left to leave you,
even you don’t quite believe you
That’s when nothing can deceive you
While you see a chance take it, find romance fake it
Because it’s all on you
Stand up in a clear blue morning until you see what can be
Alone in a cold day dawning, are you still free? can you be?
And that old gray wind is blowing and there’s
no way left worth knowing
And it’s time you should be going
While you see a chance take it, find romance fake it
Because it’s all on you
- Joe Cocker
Freitag, 18. Dezember 2009
it's not 2002 anymore
icy cold, snowflakes are dropping on the ground. a white winter landscape in the city, when it turns dark you see the lightened windows of the houses with their christmas decoration. peaceful, and yet not evoking the same feelings as in 2002. though situations are comparable. duties done, vacation and christmas ahead.
but so many things have happened in seven years. things that influenced your behaviour, your consciouseness, your views on other persons or topics.
people are changing. not rapidly, but they do. and in result, i lost my 2002 feeling. maybe i'm gonna find a similar again :-)
Samstag, 28. November 2009
marc aurel
a really interesting book i read (partly again) are marc aurel's 'self-reflections'. marc aurel was a roman emporer and one of the represtantives of the stoa philosophy, and though he noted his thought down more than 1800 years ago, they didn't lose anything of their timelessness.
some examples (in german):
- ... wie wenig menschenliebe diejenigen in erinnerung tragen, die wir patrizier nennen
- beherrsche dich selbst! sei fest in allen verdrießlichkeiten, behalte immer die gleich mit milde und würde gepaarte laune und verrichte die dir obliegenden geschäfte ohne widerstreben
- ... habe ich gelernt, niemals ohne not zu sagen oder zu schreiben: ich habe keine zeit, und nie ein solches mittel zu gebrauchen, um unter vorwand dringender geschäfte die pflichten, die uns die freundschaft auferlegt, zurückzuweisen
Samstag, 14. November 2009
Sonntag, 8. November 2009
the last lecture
'Experience is what you get when you didn't get what you wanted.'
'All you have to do is ask.'
- Randy Pausch
Mittwoch, 21. Oktober 2009
an imaginary rectangle...
... on the green ground. coldness, humidity, dark clouds, trees losing their leaves. a damped atmosphere. almost no humans in the park, only a few are chasing a ball, you among them. clouds of breath are searching their ways into the air. running, stopping, fighting, anticipating. and from minute to minute you're fleeing into your own world. a world with a very simple rule: don't think, just enjoy nature and your movement.
if you're searching for a light: this is it.
Sonntag, 18. Oktober 2009
and still...
... not finished. a warm-coloured room, a candle on the table, honesty and frankness don't help. not even dark clouds and rain outside.
how long will it take?
as bad as it sounds: sometimes you should have a look on the long-term investments, though because of this there might be tough times lying ahead of you.
Freitag, 2. Oktober 2009
Big in Berlin
Berlin heißt unwirtliche Winter und grauestes Grau, Berlin heißt aber auch rauschhafte Sommerabende und wilde Stadtstrände. Deutschlands Hauptstadt kann zu einer lebenslangen Liebesgeschichte werden - mit Hochs und Tiefs, auf jeden Fall nie emotionslos.
Berlin ist die einzige deutsche Stadt, die hält, was ihr Stadtmarketing verspricht: eine Hauptstadt der Gefühle zu sein. Der - was das Stadtmarketing verschwiegen hat - heftigen, schnell wechselnden. Ein Ort für Manisch-Depressive. Eine Weltmetropole der Gefühlsschwankungen.
Denn Berlin - das ist einerseits ein ewiger Winter, das grauste Grau, eine Melancholie, die sich schwer und kratzig wie eine Wolldecke auf die Seele legt.
Wer einmal am Neujahrsmorgen mit der S-Bahn von Schönefeld übers Ostkreuz bis zum Ku'damm gefahren ist, weiß, dass diese Stadt genauso abweisend wirken kann wie (noch) ärmere, kältere, östlichere Metropolen; genauso unwirtlich wie Minsk, Astana oder Ulan-Bator im November, Dezember, Januar. Die Leute laufen mit hochgezogenem Kunstpelzkragen durch die Straßen, schweigen oder schimpfen, und tragen dabei eine Gesichtsfarbe zur Schau, die an den schmutzigen Schnee zu Beginn der Tauperiode erinnert.
Winter - das ist die Zeit, in der das politische Herz auf Hochtouren pocht; in der Bundespräsidenten Ruckreden halten und die soziale Kälte im Land beklagen, in der Reformen ersonnen und Kanzlerkandidaten gesichtet, Minister gestürzt und Skandale ans Licht befördert werden.
Denn das ist auch die Zeit, in der die Berliner ihren Flat-Screen-Fernseher nutzen, freiwillig Polit-Talkshows über sich ergehen lassen und manchmal sogar ein bisschen Mitleid mit Anne Wills Studiogästen zeigen. Die Zeit, die ihnen schonungslos vor Augen führt, wie viele - aufgrund der Kältezulage - still gelegte Baustellen ihre Stadt besitzt, wie unharmonisch, unfertig, ja, zerrissen sie sein kann. Eine Zeit, in der nur die düstersten Gefühlszustände zwischen den Brandmauern und Hinterhöfen Platz zu haben scheinen: Stagnation, Resignation, Depression.
Entsprechend düster ist auch das Vokabular der in ihr mindestens zeitweise hausenden Berufspolitiker. Vor Flauten warnen sie dann, mit sorgenvollen Mienen und hängenden Mundwinkeln, vor fatalen Fehlentscheidungen und natürlich vor dem Abschwung. Die Berliner schauen dann aus dem Fenster auf das unrenovierte Haus gegenüber, nicken bekümmert und öffnen mit einem Plopp die nächste Molle.
Wenn Berlin anfängt zu leuchten
Und dann reißt eines Morgens der Himmel auf, die Knospen an den Bäumen schwellen auf Taubenei-Größe, und dann ergießt sich eine Woge Grün über die Straßen von Ost und West.
Die Kneipenwirte im Bötzow-Viertel zerren ihre aufs Allermalerischte abgeblätterten Provence-Caféhaus-Stühlchen ans Tageslicht, aus den Fenstern am Helmholzplatz kloingt und pulst bis Mitternacht Minimal Techno, und die Frauen von Friedrichshain wagen sich in täglich kürzer werdenden Röcken auf die Oberbaumbrücke.
Das sind die Momente, in denen Berlin leuchtet. In der die Brachen, die Baustellen, die kaum kaschierten Kontraste zum Lebendigkeitsbeweis werden, zum hoffnungsschwangeren Verweis auf eine helle, viel versprechende Zukunft. Zum Puls einer Stadt, die im Sommer zum unheilbaren Hypertoniker wird.
In denen sich die Stadt in eine Filmkulisse verwandelt, deren Licht an den Abenden so klar ist, als habe jemand den Himmel mit Ariel oder Spee gereinigt. Wenn der Sonnenball Stück für Stück in die Spree eintaucht, hocken sie zu Hunderten, zu Tausenden auf den Brücken, am Rande der Fahrbahn und auf den Schienenschwellen, mit nackten, gebräunten Füßen in neonfarbenen Flip Flops: Die Mitglieder der internationalen Backpacker-, Praktikanten- und Künstler- Hautevolee, die geistesabwesend an einem Becks Gold oder Mochito to Go nippen und in Dutzenden von Sprachen flirten. Mit ihrem Nachbarn und vor allem aber mit der Stadt.
Ende Mai füllen sich dann endlich auch die wilden Stadtstrände hinter dem Ostbahnhof mit auf Feierabendentgleisung hoffenden Ministerialdirigenten, und der lärmende Politikbetrieb Berlins mutiert zu einem leisen, höchstens noch unterbewusst wahrgenommenen Hintergrundrauschen.
"Die Welt ist voller Zeichen"
Sommer in Berlin. Das heißt: Der viel zitierte Schlaf der Vernunft gebiert keine Ungeheuer mehr. Sondern ein Gefühl von Freiheit, das die Berliner in einen Rausch versetzt. Ein Rausch, der sie, die im Winter wie Amöben durch den riesigen Stadtkörper schwimmen, nun wie die Herrscher eines Imperiums durch seine sonnenhellen Kulissen wandeln lässt.
Ein duales Gefühl, das Marx vor über hundert Jahren "fortwährend mit seinem Gegenteil schwanger gehend" beschrieben hat. Und eine Berliner Popband namens "Die Sterne" heute so zusammenfasst: "Wir steigen irgendwo aus, und wissen nicht mehr, wo wir sind./ Die Welt ist voller Zeichen, doch für die meisten sind wir blind. / Wir kommen durcheinander mit verschiednen Signalen/ wenn uns was zu krass wird, wolln' wir das nicht haben."
Das klingt nach friedlicher Selbstvergessenheit und Weltoffenheit zugleich; nach dem durchaus erbaulichen Ergebnis eines Modellversuchs, der in den Leitmedien-Feuilletons technokratisch-abstrakt "Berliner Republik" genannt wird.
In Kreuzberg hätte man diesen Dualismus in den sechziger, siebziger Jahren wohl "Das richtige Leben im falschen" genannt. Doch seitdem eine Generation von Soziologen die Deutungshoheit in Form von C4-Lehrstühlen erobert hat - Gesellschaftsanalysten, die den theoretischen Beweis führen wollten, dass dieser Satz lediglich auf einen Systemwiderspruch hindeute, einen unvertretbaren noch dazu - haben sich die Begrifflichkeiten geändert. Die Sache freilich ist dieselbe geblieben.
Die Sache, das heißt in Berlin: die Suche nach der friedlichen kleinen Nische, in die man den Weltgeist ab und zu ein wenig hinein wehen lassen kann. Eine sehr alte, sehr deutsche Suchbewegung, die in der Romantik ihren Ausgang nahm, in den Gedichten von Novalis und dem romantischen Schlüsselsatz von Joseph von Eichendorff: "Schläft ein Lied in allen Dingen, / die da träumen fort und fort, / und die Welt hebt an zu singen, / triffst du nur das Zauberwort."
Dieses Zauberwort heißt nicht einfach "bitte," wie es auswärtige Höflichkeitsmissionare den Berlinern fortwährend weiszumachen versuchen. Sondern - schlicht und einprägsam - "Sommer". Ein heißer, gleißend heller Sommer, der diese Stadt zum Leuchten bringt wie keine andere in diesem Land.
Berlin, das kann - Vorsicht! - schnell zu einer lebenslangen Liebesgeschichte werden. Die wie jede echte Liebesgeschichte natürlich auch ihre Tiefs haben wird. Wie gesagt: Der Winter. Die Baustellen. Die sorgenvollen Politiker und schlecht gelaunten Amöbenwesen. Eines aber wird diese Geschichte freilich niemals werden: emotionslos.
Denn wie heißt es noch gleich am Schluss des "Sterne"- Liedes? "Wir sind viele, und wir sind zu zweit./ Wir sind big in Berlin tonight."
- von Merle Hilbk, Berlin (gefunden auf SPIEGEL Online)
Donnerstag, 1. Oktober 2009
Mittwoch, 30. September 2009
the wall...
"Einmal, als der kleine Bär mit seiner Angel nach Hause kam, saß der kleine Tiger hinter dem Korb auf der Erde und weinte hundserbärmlich wie eine Regenwolke. 'Was hast du, mein alter Junge?' rief der kleine Bär. 'Bist du verwundet? Oder schmerzt es dich an Leib und Seele oder wo?' 'An Leib und Seele', heulte der kleine Tiger, 'denn ich habe lauter Liebeskummer.' 'O je', rief der kleine Bär. 'Das kenne ich, schmerzt hart wie Eisen. Da muß ich dir sofort etwas kochen. Apfelmus.'"
Und Apfelmus gegen Liebeskummer muss man mit neun Äpfeln kochen, da neun eine gute Zahl gegen Liebeskummer ist. Und nach dem Verzehr des Apfelmus konnte der kleine Tiger auch schon wieder lachen und weiter die Welt erkunden.
Sonntag, 27. September 2009
just for me to remember...
- an easier, fairer tax system
- more net income
- strengthening civil rights
- investments on education
- preserving financial precaution from the access of the state
and
- health care isn't more dependent on individual content of one's wallet
- social justice between different parts of the society
let's talk again in four years :-)
Samstag, 5. September 2009
Donnerstag, 30. Juli 2009
Montag, 20. Juli 2009
memories...
... are rising within you when you don't expect it. when you step out of a train, drowsy and with your thoughts far far away. and then you're seeing the person you're last expecting, and you're looking forward to meet most of all. you feel that you could talk for hours, but you only have minutes. nothing has changed.
that's it. that's life.
what remains? a day to remember, one of _the_ days in 2009. and a feeling of a very special very first may day. once upon a time...
Freitag, 10. Juli 2009
sometimes...
... it just needs an inconsiderable, tiny event that attracts your attention (i.e. your appeal ear). and it says to you: move! move on! no need for being fossilised! get out, enjoy the rain, breathe the fresh summer air! and turn the page of the book. you see? it's white, untouched - and you're responsible for the content.
Donnerstag, 25. Juni 2009
Samstag, 20. Juni 2009
auch ohne sie
Total überschätzt
Hatte ich natürlich zu viel gesetzt
Ich hätte es wissen müssen nach der letzten Episode
Dass sie mich abblitzen lässt
Und sich nicht interessiert für meine Pläne
Sie alsbald in göttliches Weiß zu kleiden
Sie sagte: "Du gehst brav in deinen Swimmingpool baden
Und erbst von deinem Vater den Laden!
Deine Wege sind vorgezeichnet und klar
Mich willst du als Inventar"
Sie hatte keine Lust mir die Braut zu geben
Die ich glaubte zu brauchen
Sie hält mich für den
Der ich vermutlich wirklich bin
Und lässt mich damit allein
So ein Stich tut weh doch vielleicht
Geht es auch ohne sie
Es wird der Frühling nicht sein
Es vergingen sodann einige Jahreszeiten
Ich konnte sie nicht aus meinem Herz bekommen
Ich wär' so gern mit ihr ans Meer gefahren
Das tat sie dann mit einem Anderen
Charismastarken Spannenden
Doch ohne mich!
Und ohne sie war dann auch die Chance vertan
Zu verschwinden aus meinem Swimmingpool
Zu brechen mit meinem alten Leben
Ich bin dazu nicht im Stande wohl
Oder brauche ich nur ein paar Tage noch
Und auch ohne sie ich bin es doch
Sie hält mich für den
Der ich vermutlich wirklich bin
Und lässt mich damit allein
So ein Stich tut weh doch vielleicht
Geht es auch ohne sie
Es wird der Frühling nicht sein
- Keimzeit
idleness
is it that it breeds evil? or is it just relaxing and a good trait of character to be able to perform it? i have my opinion...
Sonntag, 31. Mai 2009
do one thing...
... every day, that scares you. and ask yourself how you're feeling afterwards. for sure, in most of the cases, you'll be fine with you and the world.
Freitag, 8. Mai 2009
a strange month
strange may somehow... really strange. normally one of my favoured months, but not this year. i shouldn't do 'bleigießen' again, it's just scaring how exact predictions are happening.
well, some quite important decisions have to be taken in the near future. and i don't have any clue which opportunity i shall take - the adventure or the safe harbour? maybe the seaside will help me a bit while i'm deciding.
anyway, luxurious problems. fortunately. and however it'll go out, i'll make it. courage :-)
newly i recovered a nice song collection i listened to when i was young - 'der traumzauberbaum' (the dreams-creating tree)... fantastic! at the moment this is my favourite song:
Mittwoch, 22. April 2009
hope...
... is rising! finally, it has been a while. at least in one field of life i'm pretty sure where the next steps shall be taken by myself. let's hope everything will turn out pretty well, i'm quite optimistic. you should think twice before you reject a hand that is given to you surprisingly.
on other areas: no news, no progress, no hints, no directions - just a feeling. wouldn't it be boring if everything in life's according to your imaginations? ;-)
Sonntag, 22. März 2009
why...
... do all good things come to an end?
at the moment i don't have an answer, and i really would like to find one. why are you powerless if it comes to prevent a not wanted change in your life? why can't good things not stay as they are... to back you up in situations of trouble?
why does everything look so difficult, so un-manageable after a not expected sleepless night? why do you know you have to act, and why there's only a one-way street you can take?
i need my options! and i don't want to see these dark clouds at the horizon.
Mittwoch, 18. März 2009
Mittwoch, 11. März 2009
Montag, 16. Februar 2009
Schritt der Zeit
Dreifach ist der Schritt der Zeit
Zögernd kommt die Zukunft hergezogen
Pfeilschnell ist das Jetzt entflogen
Ewig still steht die Vergangenheit
- Friedrich von Schiller
Donnerstag, 12. Februar 2009
creating circles
Donnerstag, 29. Januar 2009
Freitag, 16. Januar 2009
Donnerstag, 15. Januar 2009
a bad omen
i really do not have a good feeling concerning 2009 - guess i'm going to see no light at the horizon for a certain amount of time.
on the other hand - what to do except handling your duties and trying to stay as calm as possible? an adopted attitude by the way - thanks to former roman emperor marc aurel :-)
we'll see... anyway.
Sonntag, 11. Januar 2009
berlin
Es ist nicht gelogen es ist die Wahrheit:
Der eigentliche Berliner ist zugezogen
Über einen kurzen oder einen weiten Bogen
Irgendwann in diese Stadt gezogen
Hat durchgeatmet und darauf gewartet
Dass von diesem Punkt das individuelle Glück startet
Doch kartet man in den meisten Fällen
Nur in den Hitparaden der potentiellen Stadtneurotiker
- Keimzeit
da ist schon was wahres dran...



