Donnerstag, 25. Dezember 2014

30 terms and definitions - one year no. VI


kummerkasten, friendzone (iz) - courage (ik) - total silence at a volcano crater in iceland - hospitality in griesheim - tents - understanding the meaning of christmas for others - sky - receiving gratefulness (cn) - champions league at work (ak, mh) - finally denying a professional option - wind in berlin - preparing a relocation - experiencing a demonstration in romania - baby buggy drive in an open-air museum - cinema - hofbräu berlin - tempelhofer feld - bergmannkiez - boring four weekdays in eschborn - shopping (nike) - searching two sparks - glowworms in botswana - a scenic okavango delta flight - ankle joint bandage - a terrible first half of the bundesliga season - discipline (psed) - noticing (a piece of) poverty - one flew over the cuckoo's nest - freiluftkino rehberge - coffee

Montag, 22. Dezember 2014

finity of life


joe cocker, udo jürgens, fritz sdunek - the older you get, the more you're remembered one life is only a glimpse in comparison to the evolution of the universe.

Donnerstag, 18. Dezember 2014

don't tell me...


... i didn't try.

Donnerstag, 11. Dezember 2014

Herr Janosch, wie bekommt man sein Leben in den Griff?


"Man muss das Richtige richtig machen, wenn es darauf ankommt. Wenn es regnet, dann sucht man sich ein Dach über den Kopf. Schon wird man nicht mehr nass."

- ZEITmagazin

Sonntag, 30. November 2014

Durch den Regen


Ich lauf' durch den Regen.
Unter mir verschwimmt der Asphalt.
Und ich weiß, irgendwo da draußen
fall'n die gleichen Tropfen auf deine Haut.

Bin schon so lang' auf der Suche,
schon so lang' auf diesem Weg.
Und ich frag' mich mit jedem Schritt,
ob es dir vielleicht damit genauso geht.
und wenn du jetzt zum Himmel schaust,
denkst du vielleicht auch an mich?

Immer wenn ich durch den Regen geh',
kann ich fühl'n, dass es dich gibt.
Weil ich weiß, du kannst dasselbe seh'n.
in diesem einen kurzen Augenblick.

Immer wenn ich durch den Regen geh',
kann ich fühl'n, dass es dich gibt.
Weil ich weiß, du kannst dasselbe seh'n.
in diesem einen kurzen Augenblick.

Und du läufst durch den Regen.
Hinter dir verblasst die Stadt.
Und irgendwo da draußen
hab' ich ganz kurz an dich gedacht.
Und wenn ich jetzt zum Himmel schau',
dann werd' ich wissen, wo du jetzt grad bist.

Immer wenn ich durch den Regen geh',
kann ich fühl'n, dass es dich gibt.
Weil ich weiß, du kannst dasselbe seh'n.
in diesem einen kurzen Augenblick.

Immer wenn ich durch den Regen geh',
kann ich fühl'n, dass es dich gibt.
Weil ich weiß, du kannst dasselbe seh'n.
in diesem einen kurzen Augenblick.
Augenblick
Augenblick

Immer wenn ich durch den Regen geh',
kann ich fühl'n, dass es dich gibt.
Weil ich weiß, du kannst dasselbe seh'n.
in diesem einen kurzen Augenblick.

ohhhh
ohhhh
ohhhh

Immer wenn ich durch den Regen geh',
kann ich fühl'n, dass es dich gibt.
Weil ich weiß, du kannst dasselbe seh'n.
in diesem einen kurzen Augenblick.

- Staubkind

Dienstag, 21. Oktober 2014

slow day

There's a traffic jam outside my window
There's a red light on that just won't change
The pavement's full of cracks from all the sunshine
But now they're filling up 'cause the rain is falling down

I'm running round in circles
Trying to find my way

It's a slow day without you
It's a slow day when you're not around
It's a slow day with no escape
It's a slow day without you

There's a jet-plane up there hanging in the sky
Just kind of resting his wings on that big white cloud
Minutes taking on but stretching out forever
Just like the rooftops out there- they all melt together

I'm runnning round in circles
Trying to find my way

24 long hours with nothing to do
24 long hours just hanging on, waiting for you
It'gonna be a slow day

- Die Happy

Montag, 20. Oktober 2014

an issue


Barbossa: What are you doin'?
Jack Sparrow: What are *you* doin'?
Barbossa: No, what *are* you doin'?
Jack Sparrow: What are *you* doin'?
Barbossa: *No!* What *are* you doin'?
Jack Sparrow: What are *you* doin'? Captain gives orders on the ship.
Barbossa: The captain of the ship *is* givin' orders. 
Jack Sparrow: My ship, makes me captain.
Barbossa: They be my charts!
Jack Sparrow: Well, that makes you [pause]
Jack Sparrow: chartman.
Pintel: Stow it! Both of you! That's an order! Understand? [Jack and Barbossa stare at him]
Pintel: Sorry. I just thought with the Captain issue in doubt, I'd throw my name in for consideration, sorry.
Ragetti: [to Pintel] I'd vote for you.

Dienstag, 30. September 2014

Sonntag, 31. August 2014

you're sitting...


... in a café. on a warm august evening. in earlier times, this couldn't be any better. now you hear the noise, you smell the dust of the street. as time goes by, people adjust to everything. the special becomes normal. which is sad, in a way.

Sonntag, 20. Juli 2014

wer sagt denn...


... dass du mit 45 zu alt zum skaten bist?

Sonntag, 29. Juni 2014

Risiko


"Wir können nicht erwachsen werden, wen wir zugleich alles dafür tun, jung zu bleiben. Erwachsen werden bedeutet, Dinge loszulassen, anstatt eine Lebensphase, die man schon sehr gut kennt, immer wieder zu verlängern. Es bedeutet, dass man aufhört, mit der Vergangenheit zu hadern, und sich damit anfreundet, dass wir nicht planen können, was passiert."

- Süddeutsche Zeitung Magazin, 27.06.2014

Dienstag, 20. Mai 2014

schubumkehr...


... bitte!

You're walking on a tuesday morning. To the train station, as always. The sun is shining, it's warm for a day in may. And then, suddenly after crossing the street, the insight: 'Ah, this is the situation. How could I've been that blind to the obvious?'. And you know the path you've to follow. And it is not difficult to walk on it.

Sonntag, 18. Mai 2014

sport...


... has the power to change the world.

- Nelson Mandela

Freitag, 9. Mai 2014

whenever...


... you find yourself doubting how far you can go, just remember how far you have come. Remember everything you have faced, all the battles you have won, and all the fears you have overcome.

Montag, 21. April 2014

decreasing pain


step by step, seamlessly. amazing how physical recovery works. life's a miracle. health is so important.

Montag, 24. März 2014

Everyone's lonely


Love's like a carousel
Such a ruthless invention
But if you never fell
It shines like a bold revelation

You find yourself on your own
Force you to look into your bones
So maybe you'll never know
Such power prevails now in your whole

Everyone's lonely
Everyone's lonely these days
Can you save me from the cliché
'Cause did I mention I was lonely these days

Another skinny girl
Mournfully crooning a sad song
She'll ruminate upon
Her chemical high generation

So maybe you're just too young yeah
Maybe through with the searching
So just in for the fun
I may be single and looking yeah

Tell me does it chip at the cracks in your soul?
Every single person's got a story to tell
Heartache is worth so much more when it's sold

Sometimes I give away
More of myself than I'd like to
Sometimes I throw away
Lyrics of old that were untrue

Everyone's lonely
Everyone's lonely these days
Everyone's lonely seems like
Everyone's lonely these days

Everyone's lonely
Everyone's lonely these days
Did I mention that you should stay?
Seems everybody's lonely these days

- Stefanie Heinzmann

Sonntag, 23. März 2014

Spätkauf


Die Berliner Oase hat kaltblaue Leuchtschilder und große Schaufenster mit Alkoholflaschen darin. Fein säuberlich angeordnet, nach Größe und nach Farben, oben der Schnaps, unten das Bier. Drinnen dann Zigaretten, Süßigkeiten, Zeitungen, Kästen mit Club-Mate, ein runder Stehtisch mit Plastiktischdecke. Hinter dem Tresen steht ein Mann, der jeden, der reinkommt, beim Namen kennt und den Filterkaffee nie ausgehen lässt. "Eck-Oase" heißt der kleine Laden in der Flughafenstraße im Bezirk Neukölln. Eine Oase ist das auch. Beziehungsweise ein Spätkauf, einer dieser Kioske, die es in Berlin an jeder Ecke gibt und die sieben Tage die Woche geöffnet haben, oft rund um die Uhr, sogar an Weihnachten.
Der Spätkauf, von den Berlinern nur "Späti" genannt, ist mehr als ein Kosk. Er ist das, was in Rom die Bar am Eck ist, in Wien der Würstelstand oder in Paris das Bistro - ein soziales Zentrum. Sehr wichtig in einer Stadt wie Berlin, in der die meisten Leute zugezogen sind, kaum familiäre Netzwerke haben und oft sehr wenig Geld. Ein Berliner Späti verkauft nicht nur all das, was man schnell mal braucht, ob Brötchen, Obst, Taschentücher, Putzmittel, Mineralwasser, Stadtpläne, USB-Sticks, Würstchen im Glas, Fahrradschlösser, Dosensuppen, Wollmützen, Comics, Klopapier oder Grillkohle. Hier bekommt man auch seine Pakete hingeliefert, wenn man nicht zu Hause ist, hinterlegt die Schlüssel für Handwerker oder Berlin-Besucher, und im Notfall kann man sein Kind für eine Viertelstune in der Obhut des Besitzers lassen. Vor allem aber wird man jemanden zum Reden finden. [...] [Der] Besitzer der "Eck-Oase", der nur H. genannt werden will, kocht und grillt für seine Stammkunden, und hin und wieder dürfen Leute in seinem Hinterzimmer übernachten. Was der Späti im Berliner Alltag sein kann, merkt man spätestens, wenn man umziehen und ihn zurücklassen muss. Eine Oase des Zwischenmenschlichen in der Großstadtanonymität nämlich. Oder, wie es die Besitzerin des Späti "Quickymarkt" in Kreuzberg ausdrückte: "Dit Soziale, dit ist hier dit wirklich Schöne."
Der Spätkauf, von denen es in Berlin etwa 900 gibt, ist eine Institution. Viel typischer für die Hauptstadt als die Currywurstbude, die meist eh nur Touristen anzieht. Der Spätkauf ist in einer Liga mit der Altberliner Eckkneipe, diesem urig-ranzigen Klassiker mit Namen wie "Kommse rin", "UmmeEcke" oder, wenn das Einzugsgebiet ein Gericht ist, "Zum Freispruch". Und jetzt, da in Berlin, wie in vielen Großstädten, die alten Eckkneipen zusperren müssen, weil die Mieten zu teuer oder die Kiez-Bewohner zu chic geworden sind, entwickelt sich der Späti mehr und mehr zum Ersatz-Treffpunkt. Zum Ort, an dem die interessantesten Leute zusammenkommen.
Christian Klier zum Beispiel. Klier, Grafikdesigner, Jahrgang 1984, trinkt Pappbecher-Kaffe in der "Eck-Oase". Draußen liegt Neukölln in der Frühlingssonne. Viel Verkehr, türkische Brautmoenläden, Spielautomaten-Bars, Großfamilien, Studenten, junge Touristen. Klier, der eine Straße weiter wohnt, interessiert sich allerdings für das Drinnen. Für seine Diplomarbeit an der Kunsthochschule Weißensee hat er über die Institution Spätkauf geforscht. Aus der Studie wurde der Bildband "Der Späti", Klier hat ihn vor Kurzem vorgestellt, bei einer Party in seinem Späti, der "Eck-Oase", natürlich.
Klier, aufgewachsen in Berlin-Köpenick, war zehn Monate lange in der Stadt untwerwegs, um Spätis zu untersuchen, ihr Sortiment, ihre Soziologie. Die Zahlen dazu hat er parat wie ein Spätkauf-Besitzer die Bier-Preise. 38 Quadratmeter Fläche habe ein Berliner Späti durchschnittlich und zwei Mitarbeiter. Die arbeiten in der Regel zehn Stunden am Tag. 200 Kunden kommen täglich vorbei, sieben von zehn lassen anschreiben. Generell sei der Späti ein Phänomen der ärmeren Stadtteile, sagt Christian Kier. Je mehr Studenten, große Familien und Arbeitslose in einem Bezirk leben, desto mehr Spätis gebe es. In den reicheren Stadtteilen im Westen oder am Rand Berlins sei der Spätkauf nicht sehr verbreitet, da finde man eher die klassischen Tante-Emma-Läden.
Klier hat bei seinen Streifzügen die unterschiedlichsten Geschäftsmodelle gesehen. Spätis, die zugleich eine Buchhandlung, en Internetcafé, ein Schuhladen, ein Kino, ein Friseur, ein Reisebüro oderein Waffenladen sind. Nicht zu vergesen der indische Spätkauf-Betreiber aus dem Bezirk Wedding. Der sponsert den örtlichen Fußballverein, und an Weihnachten kocht er indische Gerichte für Kunden, die keine Familie haben.
Die Tür der "Eck-Oase" geht auf. Ein Typ mit langem, grauen Haar und Jeansjacke latscht herein. Er sagt "Tagchen" zu H., kauft zwei Bier, wie immer um zehn Uhr morgens. Willi heißt er, und in der "Eck-Oase" gehört er zum Inventar wie die Auswahl an Biersorten. Vor allem die süddeutschen Biere seien im Sortiment eines Spät wichtig, wegen der vielen zugezogenen Schwaben und Studenten. Und was macht einen Späti sonst noch aus? Ganz klar: die Besitzer, erklärt Klier. Er hat viele kennengelernt, mit den unterschiedlichsten Biografien, der Großteil sei nach Berlin zugezogen, genau wie ihre Kunden, für die sie Verkäufer, Gesprächspartner, Familienersatz und Therapeut in einem sind. Eine Späti-Besitzerin hat einmal auf Kliers Frage, was denn besonders an ihrem Laden sei, geasagt: "Na, icke." [...]


- Süddeutsche Zeitung, 21.03.2014

Montag, 24. Februar 2014

Samstag, 8. Februar 2014

Sonntag, 5. Januar 2014

Nemo


This is me for forever
One of the lost ones
The one without a name
Without an honest heart as compass

This is me for forever
One without a name
These lines the last endeavor
To find the missing lifeline

Oh how I wish
For soothing rain
All I wish is to dream again
My loving heart
Lost in the dark
For hope I'd give my everything

My flower, withered between
The pages 2 and 3
The once and forever bloom gone with my sins

Walk the dark path
Sleep with angels
Call the past for help
Touch me with your love
And reveal to me my true name

Oh how I wish
For soothing rain
All I wish is to dream again
My loving heart
Lost in the dark
For hope I'd give my everything
Oh how I wish
For soothing rain
Oh how I wish to dream again
Once and for all
And all for once
Nemo my name forevermore

Nemo sailing home
Nemo letting go

Oh, how i wish.

- Nightwish