Donnerstag, 31. Oktober 2024

und so endet es, ...


... in zweifacher hinisicht.

A.
ein letztes mal fallen die glänzenden roten haare auf, sich spiegelnd vor dem schwarzen sternenhimmel. die innere stimme schreit ungläubig: 'das kann doch nicht der schlusspunkt sein!?', und doch, er ist es. so viele erinnerungen, so viel rebellion im magen, so viel gefühlschaos. jetzt hat man sich offensichtlich nichts mehr zu sagen. eingerahmt von anderen köpfen, verschwindet der rote schopf in der tiefe der nacht. schritt für schritt, unwiderruflich. es ist so schade.

B.
eine klamme berliner wohnung, im oktober. kälte frisst sich langsam, aber sicher durch die wände. der termin stand schon seit ewigkeiten fest. nun ist er da, und die vergangenen 12 monate, dieses wirklich fantastische jahr, wird zum statisten. von hier auf jetzt. ein, zwei sätze über neue aufgaben, und der magen zieht sich zusammen, einem wird flau. die sich im hintergrund befindliche, auf leichter flamme köchelnde dauernervosität meldet sich sofort zurück. so viel druck, so viel angst, so wenig hoffung, so wenig zuversicht. eine ewige gedankenspirale im kopf, ohne anfang, ohne schlusspunkt. doch ich muss.